Dienstag, 3. Mai 2011

Zum 100er scheiss ma eich eine...

Eine Auswärtsniederlage in Mattersburg, ein Heimsieg mit Fanprotesten gegen Ried und der Sieg im Derby. Immer wenn mandenkt unter Pacult gehts nicht mehr, kommt irgendwie wieder ein großer Triumph her. so war wieder alles drin und mit dem LASK war ein machbarer Gegner im Hanappi. Die Fans des Vereins beschäftigten sich eher mit Reichelt als mit Rapid, wobei auch der berühmte Chant "Und jeden Montag..." nicht fehlte beim Auswärtsmatch im Wiener Westen. Ansonsten hatten die Gäste eher schwerere Spiele vorsich. Denn vor Ihnen standen die Doppelrunden gegen RB an. Nicht die besten Vorraussetzungen, wenn man unbedingt punkten muss. Aber auch Rapid war trotz Derbysieg noch unter Druck, denn man stand immer noch nicht unter den Top 3 in der Tabelle.

Rapid trat nach dem guten Auftritt im ehemaligen Horr wieder mit Schimpelsberger an, dazu standen Sonnleitner, Soma und Kayhan vor Torhüter Helge Payer. Heikkinen und Pehlivan bildeten die Doppel6 vor den offensiven Drazan und Steffen Hofmann. Im Sturm wurde neben Salihi Jan VoH wieder aufgeboten. Noch vor dem Spiel waren die Lasker mit einer Choreo auffällig, die aber durch die Schweigeminute wegen den Unglücken in Japan irgendwie unreal wirkte. Denn so schnell geht Pyro nicht zu löschen. Bei den Rapidlern wurde Stefan Maierhofer gefeiert, der das Hanappi besuchte. Auf dem Feld dagegen war wenig ansehnliches. Rapid fehlte im offensiven Mittelfeld ein Spieler, oder eben rechts, weil Drazan viel zu weit außen spielte und SHFG rechts mittig nicht außen und innen zeitgleich stehen konnte und keiner der defensiven Spieler nachrückte. Auch keiner der Stürmer lies sich zurückfallen, wobei vor allem der holländische Exnationale nicht stattfand. Die besten Chancen erspielte sich dagegen der LASK, der komplett anders auftrat, als beim 0:5 im Dezember. Der Block West feierte dafür noch den Sieg im Spiel gegen die Austria, die ihren 100er deswegen nicht auf Rang 1 verbrachten. Zumindest der Erfolg schmeckte noch süß.

Die zweite Hälfte brachte für die 16.000 Zuschauer ein lebendigeres Spiel. Zunächst setzte der LASK wieder gefährliche Nadelstiche, dann bekam mit Duro ein Gast die rote Karte. Doch das verbesserte auch nicht die Probleme der grün-weißen. Denn aus dem Spiel heraus ging nichts an diesem Tag. Erst ein Freistoß, bei dem Kayhan dann den Ball an die Latte schoss, und wenige Sekunden Hofmann, der den Ball auch an die Latte knallte, sorgte für eine erste Spektakuläre Situation. Danach begann die Rapidviertelstunde, und das Publikum wurde wach. Doch auch das bringen von Trimmel und Nuhiu machte sich nicht bezahlt, eher noch rächte es sich, denn kurz vor Ende sorgte Saurer für einen Elfmeter für den LASK. Diesen konnte Helge Payer parieren, doch nach vorn ging nicht mehr das Entscheidente, auch wenn das Stadion erstmals in der Frühjahrssaison richtig mit dem Spiel mitging. So freute sich das Tabellenschlusslicht über einen Punkt und die Wahrung der Nichtabstiegshoffnung und Rapid steht vor der Doppelrunde gegen Sturm unter Zugzwang. Wieder einmal war es eine enttäuschende Leistung und wieder patzte man gegen die Nachzügler. So wird man nicht Meister.







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