Montag, 14. Januar 2013

Niederlage im Norden

Nachdem man aus 4 Spielen in der Gruppenphase immer noch bei null Punkten stand, war es gegen den nominell einfachsten Gegner jetzt an der Zeit, auswärts Punkte einzufahren. Das Heimmatch ohne Zuschauer aufgrund der Vorfälle in Saloniki ging 1:2 verloren und trotz schlechter Leistung war das nicht ganz verdient. Außerdem ging es noch um eine Setzung für nächstes Jahr und daher musste gepunktet werden.

Die Tour war von einmaligen Erlebnissen wie verpassten Flügen, Ausweiskontrollen und extrem hohen Preisen gekennzeichnet. Aber auch nächtliche Bustouren und verdammt viele grün-weiße waren in Trondheim zu sehen. Die Stadt war eine kleine, aber sehr feine Stadt, die in einer Mischung aus aufstrebend und Filmkulisse für Michel aus Lönneberga beschrieben werden kann. Dagegen steht Rosenborg. Oftmals in der ChampionsLeague, mitlerweile aber auch im zweiten Glied der europäischen Teams gelandet. Doch die Vorzüge im Vergleich zu österreichischen Vereinen war nicht zu übersehen. Ein größerer Fanshop, mit dem Lerkendal-Stadion ein sehr Charakteristisches, aber unmodernes Stadion, aber nicht baufällig wie an anderen Orten.

Vor 8.000 zuschauern fand das Spiel statt, das von Beginn an eine gleichwertige Rapidmannschaft zeigte, die zwar bemüht, aber ohne Mittel war. Rosenborg spielte aber um keinen Deut besser und kam trotzdem in Führung. Eine schöne Einzelaktion brachte den Vorteil, nachdem die ganze Rapiddefensive zu Statisten dekradiert wurde. Rapid auch in der Folge engagiert, aber ohne kreativ aufzufallen. Man fragte sich, ob Rapid auswärts auch mal gewinnen kann im Europacup.

Zumindest konnte man Tore schießen, das in Form eines Verteidigers. Schrammel glich für Rapid aus, das erste Tor seit dem Hinspiel gegen die Norweger, seitdem gab es immerhin 3 Europapokalspiele ohne Torerfolg. Nach 66 Minuten brachte Boyd Rapid sogar in Führung. Damit war die Setzung plötzlich erreichbar und auch die Tabelle sah nicht mehr so schlimm aus. Doch es sollte noch anders kommen. Trondheim nutzte die Verlegenheiten der Verteidigung, die mit der Führung überhaupt nicht klar kam. Nach dem ausgleich mit Beginn der Rapidviertelstunde war es der Ex-Rostocker Prica, der die Norweger noch mit 3:2 zum Sieg schoss. Eine sehr unnötige Niederlage für Rapid, die gegen die Skandinavier nicht ohne Punkte hätten bleiben dürfen. So verkaufte man sich unter Wert und konnte trotz drei Gruppenphasen die Setzung nicht erspielen. Das ist definitiv nicht Rapidwürdig.

Der restliche Aufenthalt in Norwegen war dafür sehr angenehm. Am nächsten Tag ging es noch zu den Skisprung-WM Schanzen von 1997. Die liegen ein ganzes Stück auserhalb von Trondheim, wobei man auch an den Vororten nette Ecken finden kann. Der Rückflug verlief ohne verpasste Flüge und einem abstecher nach Deutschland, insgesamt sicher ein sehr feiner Auswärtstrip in ein wunderschönes Land.






































Sonntag, 6. Januar 2013

Oslo- Auf dem weg nach Trondheim

Auf dem Weg zum Auswärtsmatch von Rapid im Europapokal gab es einen kurzen Zwischenstopp in Oslo. Die Bilder folgen hier:














Mittwoch, 26. Dezember 2012

Enttäuschung gegen den Aufsteiger

Im ersten Vergeich mit Wolfsberg gab es ein 0:1, allerdings war dies 3 Tage nach dem Salonikiauswärtsspiel, von daher konnte man dies als Betriebsunfall abstempeln. Doch nun war die Situation eine andere. Man war eher in der Krise, die Austria droht zu enteilen und im Europapokal war man schon draußen. Doch gegen Wolfsberg sollte man eine Leistung abliefern, die den Block West dazu brachte nach 60 Minuten das Stadion zu verlassen. Und das war eigentlich viel zu lange zugeschaut. Weil von einfachen Pässen bis zu Einwürfen war eigentlich nichts zu gebrauchen bei Rapid, wo hingegen die Wolfsberger das auch nicht schlecht machten und die Schwächen der Hütteldorfer ausnutzten und so wichtige Punkte holten, damit sie nicht mal in die Nähe der Abstiegszone geraten können.
 

Dienstag, 25. Dezember 2012

Der Sportklub in der Krise

 
Die letzten Jahre war der Sportklub meist im oberen Mittelfeld, manchmal gar an der Spitze der Liga zu sehen. Doch dieses Jahr lief es noch gar nicht. Es geht das Abstiegsgespenst um an der Firedhofstribüne. Zwar ist noch etwas Luft, doch gegen Sollenau, die eigentlich in reichweite lagen. Doch nicht an diesem Abend. Bereits nach 3 Minuten lagen die Wiener hinten. Noch schlimmer, es war null nach vorn zu sehen vom WSK. Dagegen urde es mit laufender Spielzeit immer schlechter. In der 66. Minute flog noch Günes vom Platz, Sollenau baute die Führung aus, das am Ende ein 0:3 stand. Beim Sportklub muss sich einiges für 2013 ändern, um wieder dort anzugreifen wo man zumindest in der Regionalliga eigentlich hingehört.
 

Dienstag, 27. November 2012

Deutscher Meister war nur der SCR Teil 2

Nach 0 Punkten aus den ersten 3 Gruppenspielen war Leverkusen auswärts wohl eine der unangenehmsten Aufgabenstellungen, wenn man weiterkommen wollte. Erwartet wurde also eine Niederlage und das entgültige vorzeitige aus. Wobei man mit einem Punkt der Setzung für die nächste Saison im EL Playoff nahe kommen würde. Und so machten sich 4500 Rapidler auf in die Region von Düsseldorf und Köln. Sogar der Augustinverkäufer hatte es bis nach Düsseldorf geschafft.
 
Nach iener persönlichen Enttäuschung ging es langsam von Düsseldorf gen Köln, wo der Dom in Hand der Wiener war. So blieb es auch bis zum Stadion hin, wo man allerdings länger stand als erwartet. Immerhin sah man ein Stadion, dessen man aus Rapidsicht nur neidisch sein kann. Aber in der Stadionsache wurde eh die Rolle rückwärts von Rudi Edlinger verkündet. Spielerisch war wohl ohne 10 Mann nicht viel zu holen und so begann die Partie auch, in der die Leverkusener auf dem Rasen dominierten, auf den Rängen ging aber wieder eine grün-weiße Partie ab, wie sie Leverkusen international noch nicht gesehen hat.
 
Auf dem Feld aber sicherte sich Leverkusen mit einem 3:0 den Sieg, auch wenn Rapid am Ende zu einigen Möglichkeiten kam und sich einen treffer verdient hatte. Doch die entgültige Bilanz sah ernüchternd genug aus und so war definitiv nach Trondheim und einem Heimspiel gegen Charkiv die Europapokalsaison dann vorbei, ohne den Hauch einer Chance. nun hatte man immerhin noch 2 Spiele um die 4 Punkte zu holen, die aus 5-Jahreswertungstechnischer Sicht für Rapid und die Liga enorm wichtig wären.   
 










Sieg gegen starke Dosen

Vor einem Jahr zerlegte Rapid beim 4:1 die Salzburger in ihre Bestandteile. Doch das war lang her, denn danach verlor man die Meisterschaft an eben jene und nach den zuletzt starken Auftritten von Red Bull und den schwachen Spielen von Rapid kam nicht die übliche Vorfreude für das Match auf. Was nicht nur daran lag, dass die Salzburger 4 Punkte vor uns waren und die Austria in der Südstadt trotz vierer Gegentore gewonnen hatte.
 
Positiv war das Comeback von Steffen Hofmann mit Spezialbrille. Und eben genau der Kapitän brachte Rapid mit einem direkten Freistoß in Führung. Danach kam eine richtig starke Phase der Bullen, doch sie scheiterten an Königshofer oder eben noch häufiger an sich selbst. Denn trotz Rückstand war der auftritt das Beste von den Dosen, dass man wohl von Ihnen im Hanappi je gesehen hatte. Eben bis auf die Chancenverwertung. Die war bei Rapid besser, auch in der 47. minute, als sich Burgstaller außen nach einem Einwurf durchsetzte und Boyd die Flanke unhaltbar einköpfte. Wieder gewann Rapid 2:0 gegen Salzburg, nur dass man auswärts zu Saisonbeginn ebenbürtig war und diesmal eigentlich nicht wusste, warum man gewonnen hatte.
 






Samstag, 17. November 2012

Deutscher Meister war nur der SCR

Nach Niederlagen gegen Trondheim im Geisterspiel und in der Ukraine war man nach zwei Runden in der EL-Gruppenphase bei 0 Punkten und hatte mit zwei Spielen gegen Leverkusen in Folge jetzt jnicht mehr das günstigste Programm, um sich danach noch Chancen auf das Überwintern machen zu können. Das Leverkusen deutlich überlegen sein würde, war eigentlich auch ohne die zuletzt eher mäßiger werdenden Leistungen klar.
 
Doch umso überlegener war man auf den Rängen und nach einer schönen Choreo in Minute 12 kippte auf dem Feld das Spiel immer mehr zu Gunsten der Gäste, die Statistisch gesehen einen riesen Nachteil gegen den Österreichischen Meister hatten. Denn Rapid war 1941 deutscher Meister, Leverkusen bis heute nie. Das die Zeiten heute andere sind ließ sich auch auf dem Rasen dann sehen, denn die Werkself ging verdient in Führung.
 
Nach der Pause ging es sehr schnell. Rapids Gegenwehr war gebrochen und Leverkusen ging noch vor der Stunde Spielzeit mit 3:0 in Front. Was danach ablief war aber einmalig. Man feierte in der Kurve swich selbst, das man anwesend war und das man überhaupt im Hauptwettbewerb war. Die Stimmung war wohl besser als bei manch Sieg. Und bei dem was auf dem Rasen zu sehen war, musste selbst das mit dem Rücken zum Spielfeld stehen, als sinnvoll anerkannt werden. Am Ende legte Leverkusen noch das vierte Tor nach und damit waren die letzten Aufstiegshoffnungen auch schon realistisch betrachtet entgültig dahin, wobei die 4 Punkte, die man sicher für eine Setzung im Playoff für 2013 braucht, sich noch ausgehen könnten.